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Wasser und seine Anforderungen

Die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung in der Fassung vom 03. März 2003 legt die Definition der verschiedenen Wasserarten fest:

Natürliches Mineralwasser
hat nach gesetzlicher Definition seinen Ursprung in einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen. Es muss direkt am Quellort abgefüllt werden, damit seine ursprüngliche Reinheit bis auf den Tisch des Verbrauchers bewahrt wird. Ursprüngliche Reinheit bedeutet, dass alle Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sein müssen und keine Stoffe nachträglich dem Mineralwasser zugesetzt oder entzogen werden dürfen. Man darf das Naturprodukt in seiner natürlichen, charakteristischen Beschaffenheit nicht verändern. Lediglich unbeständige oder unerwünschte Bestandteile wie z.B. Eisen und Schwefel dürfen aus dem Wasser entfernt, außerdem Kohlensäure reduziert oder zugefügt werden. Engmaschige, regelmäßige Kontrollen am Quellort garantieren die natürliche Reinheit bei der Abfüllung. Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel, das amtlich anerkannt werden muss. Zudem trägt es mit seinem natürlichen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen optimal zur Versorgung des Körpers bei.

Heilwasser
stammt wie Mineralwasser aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und muss ebenfalls direkt an der Quelle abgefüllt werden. Aufgrund seiner besonderen Zusammensetzung besitzt Heilwasser - wie der Name schon sagt - heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkungen. Als Heilmittel unterliegt es der Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Quellwasser
stammt ebenfalls aus unterirdischen Wasservorkommen und muss am Quellort abgefüllt werden. Es muss jedoch keine ursprüngliche Reinheit aufweisen und auch nicht amtlich anerkannt werden.

Tafelwasser
wird vornehmlich aus Trinkwasser unter Zugabe einer Mineralien-Mischung industriell hergestellt. Daher erhält Tafelwasser keine amtliche Anerkennung. Eine geographische Herkunftsbezeichnung ist nicht erlaubt, damit es nicht zu Verwechslungen mit natürlichem Mineralwasser kommt.

Leitungswasser
entstammt in Deutschland zu zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser. Bei der Aufbereitung zu Trinkwasser sind eine ganze Reihe chemischer Zusatzstoffe zugelassen. Je nach Alter und Art der Hausinstallation kann das Leitungswasser mit Spuren von Blei und Kupfer oder mit anderen Kontaminanten belastet sein.